Die aktuelle Situation im Saarland ist nicht mit der Lage in einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens vergleichbar. Nach Einschätzung der saarländischen Wasserversorgungsunternehmen besteht derzeit keine Wasserknappheit. Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser ist sichergestellt.
Bei länger anhaltenden Hitze- und Trockenperioden kann es allerdings vereinzelt zu Belastungen der Versorgungsinfrastruktur kommen. Ursache ist dann in der Regel nicht ein Mangel an Wasserressourcen, sondern eine sehr hohe zeitgleiche Wasserentnahme, beispielsweise durch Gartenbewässerung oder das Befüllen von Pools in den Abendstunden. Aktuell sind dem VEWSaar keine Einschränkungen oder Verbote im Saarland bekannt. Die Wasserversorger beobachten die Entwicklung fortlaufend und verfügen über entsprechende Notfall- und Krisenkonzepte für außergewöhnliche Situationen.
Dr. Klaus Blug, Geschäftsführer des VEWSaar: „Die Trinkwasserversorgung im Saarland ist derzeit gesichert. Von einer Wasserknappheit, wie sie aktuell aus einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens gemeldet wird, sind wir nicht betroffen. Gleichwohl empfehlen wir einen verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser, insbesondere während längerer Hitzeperioden.“
Pressemitteilung des VEWSaar e.V. – Verband der Energie und Wasserwirtschaft des Saarlandes e.V.


